Delphintherapie als Intervention

Delfintherapie bei Trauma und Burn-Out

Weit weniger bekannt ist, dass insbesondere Menschen, die ein Burn-out erlebt haben oder unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, von einer spezifischen Delphinintervention profitieren können. Der Weg der Behandlung führt hierbei über die Harmonisierung der Nervensysteme zu einem schrittweisen Prozess der Normalisierung der psychischen und emotionalen Selbstregulation.

Unser Therapieansatz lehnt sich dabei an die Methode von Peter Levine an, die grosses Augenmerk auf den Aufbau von unterstützenden Ressourcen legt, welche eine sanfte Aufarbeitung von traumatischen Inhalten oder Lebensumständen die zum Trauma oder Burn-Out geführt haben, tragen können. Dabei findet ein Dialog zwischen den persönlichen Ressourcen und der traumatischen Belastung statt. Der Körper wird in die Behandlung miteinbezogen, weil das Trauma nicht nur eine psychische, sondern auch eine körperliche Komponente hat. Emotionale Trigger werden durch die Verknüpfung mit einem positiven emotionalen Zustand mit dem Delfin umgeschrieben und so entschärft. Der Delphin ist als hochentwickeltes soziales Wesen in der Lage sehr gezielt und individuell auf die in der Interaktion entstehenden emotionalen Reaktionen einzugehen. Er strahlt dabei Ruhe aus, insbesondere der Augenkontakt ist ein Medium, über das die Teilnehmer/innen oftmals ein Gefühl von Nähe und Verbundenheit erleben. Dies wiederum führt zu mehr Verbindung zu einem selbst und einem Prozess des mit sich selbst „in Kontakt kommens“. Dabei auftretende Krisen oder Angstreaktionen vermag der Delfin gemeinsam mit dem Therapeuten auf sensible Weise zu moderieren und auszuleiten. Verstärkt wird der Effekt durch die Wirkung des Ultraschalls des Delfins, der eine Stimulierung des Nervensystems bewirken kann. Nicht zuletzt sei die Therapiesituation im Wasser zu erwähnen, die das psychische System des Teilnehmers dazu auffordert sämtliche (an Land) eingespielte Muster über Bord zu werfen und sich befreit von der Schwerkraft-Bedingung schwebend umzukonfigurieren.

Die Delphin – Trauma und Burnout – Therapie kann sowohl im einwöchigen (5 Therapieeinheiten) oder zweiwöchigen Format mit 10 Delphin-Einheiten á 30 min. absolviert werden. Die Intervention wird durch einen erfahrenen

Delphintherapeuten/coach und Delfintrainer begleitet. In therapeutischen Gesprächen

wird jede Delfinsession reflektiert und die emotionalen Prozesse eingeordnet. Ergänzende Entspannungsang

ebote und Körpertherapien werden unterstützend eingesetzt, so wie es der individuelle Verlauf der Therapie erfordert.

Das Angebot umfasst Klangschalen-Behandlungen und Liegungen auf der Alpha-Liege.

Preise: siehe Delphintherapie Anmeldeinfos.

Detaillierte Informationen zu unserem einzigartigen tiergestützten Trauma-Therapiekonzept entnehmen Sie dem wissenschaflichen Aufsatz  in unserem Homepagebereich

Delfintherapie bei Essstörungen

Dieses Delfintherapie-Programm richtet sich an alle Menschen, die an einer psychischen Essstörung leiden. Das Angebot ist kein eigenständiges Heilprogramm / Heilverfahren, sondern versteht sich als ergänzende Intensiv-Massnahme zu einer längerfristigen Therapie. Die Alpha-Therapie kann auch Einstiegshilfe in die psychotherapeutische Behandlung einer Essstörung sein. Wir kooperieren mit niedergelassenen TherapeutInnen, Kliniken und Ambulanzen – und nehmen gern, wo dies erwünscht ist, weitere Kooperationen auf.

Ein umfassendes Therapiekonzept:
Die Alpha-Therapie für Essstörungen ist eine ganzheitliche Therapieform. Das Ziel besteht im Erreichen nachhaltiger konstruktiver Veränderungsprozesse. In der Therapie werden unter anderem harmonisierende Effekte von Delphinbegegnungen mit Hilfe fundierter psychologischer Methoden therapeutisch genützt – allen voran der Alpha-Zustand.
Die Alpha-Therapie stellt dabei eine Synergie aus westlichen und östlichen Therapieansätzen dar, die auf kognitiver, psychischer, motorischer, sozialer und energetischer Ebene operieren. Sie unterstützt die Aktivierung eigener Ressourcen und bietet die Möglichkeit zur Transformation destruktiver Verhaltensmuster in völlig neue, konstruktive Lebenskonzepte.

Delphintherapie bei Krebserkrankungen

Krebs ist eine Krankheit, mit der ca. 1/3 aller Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. Die Bewältigung einer Krebserkrankung ist ein sehr komplexer und chronischer Prozess, der unter Umständen lebensbegleitend sein kann. Neben den klassischen Zielgruppen der Delphintherapie im Bereich der intellektuellen und körperlichen Behinderungen werden inzwischen auch Menschen mit Krebserkrankungen mithilfe der Delphine komplementär behandelt, wobei es zunehmend Hinweise auf ein großes Potential als unterstützende Krebsbehandlung gibt.

Sie kann hier auf zweifache Art und Weise ihre Wirkung entfalten. Zum einen bietet sie ein Schlüsselerlebnis, anhand dessen sich der Betroffene neu ausrichten kann, zum anderen induzieren die Delphine im Menschen einen psychologischen und neurologischen Harmonisierungseffekt, der über die Stimulation des Parasympathikus das Immunsystem stimuliert. Das Erlebnis mit den Delphinen hilft dem zufolge PatientInnen dabei, sich nicht mehr sosehr über die Krankheit zu definieren, sondern wieder ins Hier und Jetzt zu gelangen und dadurch neue Lebensmotivation zu schöpfen, Gestaltbarkeit ihres Leidens zu entdecken und einen neuen Lebenssinn „trotz“ des Leidens zu finden.

Genauso wie diverse therapeutische Schulen in der klassischen Psychoonkologie nimmt die Delphingestützte Psychoonkologie eine tragende Rolle ein, die sich nicht nur zur supportiven Behandlung von Krebserkrankungen eignet, sondern in der Rezidiv-Prävention von „Cancer Survivors“ einen ausschlaggebenden Beitrag leisten kann.