DOLPHINSWIM Institut & Reisebüro

Wissenschaftliche Schriften des Instituts DOLPHINSWIM zu den Anwendungsfeldern der Delphintherapie, 2012

 

 

Mag. Norbert Trompisch

Delphintherapie und Trauma

 

„Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden.

Durch einschneidende Ereignisse hat es seine volle Flexibilität verloren.

Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurück zu finden.“

Dr. Peter A. Levine

 

Die Delphintherapie ist bekannt für Ihre Wirksamkeit in der Behandlung von zahlreichen Formen von Behinderungen, allen voran Autismus. Weit weniger bekannt ist, dass für Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, die Delphintherapie eine effektive Behandlungsmethode darstellt.

Der Therapieansatz der Alpha-Therapie lehnt sich in der Behandlung von Menschen mit Traumatisierungen sehr eng an die SE (Somatic Experiencing), die Methode Peter Levine´s an. Wie auch bei anderen heutigen Methoden der Traumatherapie wird in der Delphin-Traumatherapie zentral auf den Aufbau von unterstützenden Ressourcen geachtet, welche eine Traumaexposition (die Arbeit am eigentlichen traumatischen Ereignis) tragen können. Dabei findet ein Dialog zwischen den persönlichen Ressourcen und der traumatischen Belastung statt. Der Körper wird in die Behandlung stark miteinbezogen, weil das Trauma nicht nur eine psychische, sondern auch körperliche Komponente hat.

Hier kommt der Delphin ins Spiel: Wie zahlreiche Studien und die tägliche therapeutische Praxis in der Delphintherapie nahelegen, vermag die Delphintherapie eine umfassende und nachhaltige Harmonisierung des menschlichen Nervensystems herzustellen. Durch  seinen ausgeprägten sozialen Sinn und Spieltrieb spiegelt der Delphin den Menschen auf ganz persönliche Weise  und fordert ihn dazu auf, über seine Grenzen einen Schritt hinauszuwachsen. Der Delphin geht auf die in der Interaktion entstehenden emotionalen Reaktionen ein und begleitet den Teilnehmer Schritt für Schritt in einem Entwicklungsprozess. Dabei auftretende Angstreaktionen vermag das Tier auf sensible Weise zu moderieren und aus dem psychischen System den Teilnehmers auszuleiten. Neurologisch lassen sich im Rahmen von Delphininteraktionen mittels EEG sowohl eine Absenkung der dominanten Hirnwellenfrequenz, als auch eine Hemisphären-Harmonisierung messen. Diese Wirkung wird durch die psychischen Faktoren der Interaktion, als auch der Wirkung des Ultraschalls des Tieres erklärt. Nicht zuletzt sei die Therapiesituation im Wasser zu erwähnen, die das psychische System des Teilnehmers dazu auffordert sämtliche (an Land) eingespielte Muster über Bord zu werfen und sich befreit von der Schwerkraft-Bedingung schwebend umzukonfigurieren.

Norbert Trompisch konnte in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit dieser Zielgruppe in der Delphintherapie sammeln und präsentiert nun einen wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema. Neben der Aufarbeitung der theoretischen Basis einer delphinzentrierten Traumatherapie, beeinhaltet der Artikel auch eine beeindruckende Fallstudie.

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